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4.6.1: Organellare Vererbung - Biologie

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Bei Eukaryoten existieren DNA und Gene auch außerhalb der im Zellkern vorkommenden Chromosomen. Beide Chloroplasten und Mitochondrium haben kreisförmige Chromosomen (Abbildung (PageIndex{22})). Bei den meisten sich sexuell fortpflanzenden Arten organelläre Chromosomen werden von nur einem Elternteil geerbt, normalerweise von dem, der die größten Gameten produziert. So werden bei Säugetieren, Angiospermen und vielen anderen Organismen Mitochondrien und Chloroplasten nur durch die Mutter (mütterlicherseits) vererbt.

Diese Organellen sind wahrscheinlich die Überreste prokaryotischer Endosymbionten, die in das Zytoplasma der alten Vorfahren der heutigen Eukaryoten eingedrungen sind (Endosymbiontentheorie). Diese Endosymbionten hatten ihre eigenen, kreisförmigen Chromosomen, wie die meisten heute existierenden Bakterien. Chloroplasten und Mitochondrien haben typischerweise zirkuläre Chromosomen, die sich eher wie bakterielle Chromosomen als eukaryotische Chromosomen verhalten, d. h. diese organellen Genome durchlaufen keine Mitose oder Meiose.


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